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14.08.2010

Hallo liebe YAU-Freunde,

ich kann kaum glauben, dass seit meinem letzten Newsletter schon so viel Zeit vergangen ist. Das liegt wahrscheinlich an der positiven Entwicklung von Racelite, unserem Sportgeschäft und Online-Shop. Mehr Kunde bedeuten mehr Schriftwechsel, Telefonate, Verkaufsgespräche und Buchhaltung (mache ich besonders gern ;-). Und so rasen wir von einem Monat zum nächsten. Ich gelobe aber trotzdem Besserung. Meine nächstes News Update wird nicht so lange auf sich warten lassen.

Fisse hat es geschafft

Joachim Rintsch (besser bekannt als Fisse) hat es tatsächlich geschafft. Er ist der wahrscheinlich erste Mensch, der die ganze Strecke des Yukon Quest Trails OHNE Schlittenhunde zurückgelegt hat. Das sind 1.594 km. Seine Erfahrung aus vielen Teilnahmen beim YAU, das tolle Wetter und natürlich seine legendär gute Laune waren waren genau die richtige Kombination für den Erfolg. Dazu hat er das Abenteuer noch mit einer Spendensammlung verbunden. Gratulation!

Mehr Infos auf: www.ultra-fisse.de.

Montane wird neuer Titelsponsor für den YAU

Der englische Spezialist für atmungsaktive und funktionelle Outdoorbekleidung ist schon seit 2009 mit an Bord. Für 2011 möchte Montane sein Engagement nun ausweiten. Auf diese Weise bekommen wir einen finanziellen Beitrag zu unserem Filmprojekt und die Teilnehmer tolle Angebote im Bezug auf Ausrüstung. So gibt es ab sofort für YAU Teilnehmer 20% Rabatt auf Montane Ausrüstung beim Einkauf über Racelite. Das Sortiment ist hervorragend und gerade für extreme Bedingungen gibt es zahlreiche tolle Produkte. Außerdem wird es ein geniales YAU Jacket auf der Basis des Extreme Smocks/Jackets geben – in blau, mit YAU Logo und Fellbesatz an der Kapuze. Dazu bald mehr. 


Dieses Bild zeigt die Special Edition Montane Extreme Smocks im Einsatz beim Catlin Arctic Survey 2010 - so werden auch unsere Smocks aussehen, nur eben mit YAU Logo

UND jeder YAU Teilnehmer erhält ein hochwertiges, langärmliches Funktionsshirt von Montane – gibt es wie immer beim Abholen der Startunterlagen in Whitehorse.

Viele neue Teilnehmer

Schon 37 Teilnehmer haben sich angemeldet. Herzlich Willkommen an alle, die seit meiner letzten Newsmeldung dazu gekommen sind!

Der Marathon ist noch fest in deutscher Hand. Hier starten Neulinge Jürgen Heilbock und Wilfried Seehafer mit dem "alten Hasen" Richard Malz-Heyne. Richard war schon oft beim YAU Marathon dabei und kennt den Yukon aufgrund seiner Verbundenheit mit dem Quest, wie seine Westentasche. Wenn ich mich richtig erinnere, wollte er jetzt erst einmal ein paar Jahre andere Länder bereisen. So oft war er schon im hohen Norden. Aber die Sehnsucht nach der Weite und alten Freunden war wohl größer. Vorsicht also vor dem Yukon-Virus! Es könnte auch Euch erwischen.

Drei weitere Deutsche haben sich für die 100 Meilen angemeldet: Jens Fritzsch, Marco Möller und Thomas Werner. Sie sind alle zum ersten Mal dabei. Das gilt auch für Lousie May (England), Manfred Steiner (Österreich) und Gavin McChesney (USA).

Tomeu Llompart Pérez ist schon der siebte spanische Athlet über die 300 Meilen. Ebenfalls am Start Mike Thomas, Pat Cooke-Rogers, Marianne Heading und Jez Kearney. Alle aus England und alle schon YAU-erfahren. Folker Schulz war ebenfalls schon erfolgreich im Yukon am Start. Neuling Mario Oehme aus Grainau – fast ein Nachbar von mir – rundet das Teilnehmerfeld im Moment ab.

Dann sind da noch die 430 Meilen. Matt Welourne hat jetzt viele Gesellschaft bekommen. Peter Jansen (Deutschland), David Berridge (England), Mark Hines (England), John Quinn (England), Sean Brown (England) und Enrico Ghidoni (Italien) waren teilweise schon mehrfach dabei. Enrico hat in 2009 die 430 Meilen als Läufer gewonnen. Jetzt wird er es mit Langlaufskiern versuchen. Sein Herausforderer ist Joe Hogan aus England. Es wird spannend, die beiden zu beobachten, da sie unterschiedliche Generationen repräsentieren. Quasi druckfrisch sind die Anmeldungen von Peter und Nicole Muller, die als Vater-Tochter-Team antreten und im Moment noch in Australien leben. Fehlt noch Paul Liebenberg, ebenfalls Australien, und das derzeitige Teilnehmerfeld ist vorgestellt.

Jetzt im Buchhandel: "The Yukon Arctic Ultra: Ultra Marathon Adventure Racing Across Canada's Frozen North", von Mark Hines


Mark Hines hat in 2009 erfolgreich am Rennen nach Dawson City teilgenommen. Wie schon nach seiner Teilnahme am Marathon des Sabels und dem Jungle Marathon, hat er im Anschluss ein Buch über sein Abenteuer veröffentlicht. Dieses ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. Leider ist der Text in englischer Sprache. Wer damit kein Problem hat, findet jede Menge toller Tipps und kann das Abenteuer YAU schon vorab einmal erleben.

Diane Patrick wieder Teil unseres medizinischen Teams

Wie viele andere freiwillige Helfer, ist Diane nicht mehr aus dem YAU Team wegzudenken. Sie war schon so oft dabei und kennt die gesundheitlichen Probleme der Teilnehmer genau. Da freut es micht natürlich, dass sie auch in 2011 wieder die Teilnehmer begleiten wird.

Medizinische Versorgung

Ein guter Zeitpunkt um zum Thema medizinische Unterstützung ein paar Punkte herauszustellen. Wichtig ist, dass wir beim YAU sehr viel Verantwortung in die Hände der Teilnehmer legen. Wir haben keine Doc Trotters (legendäres Team von medizinisch geschultem Personal beim Marathon des Sables). Schon die Tatsache, dass wir kein Etappenrennen sind, macht die Versorgung komplizierter. Doch unabhängig davon müssen die Teilnehmer einfach selbst wissen, wie man mit kleineren Problemen umgeht. Das heißt jetzt nicht, dass Diane oder andere Helfer nicht unterstützen. Im Gegenteil. Wenn Diane da ist, hilft sie natürlich sehr gerne. Doch genau das ist das Problem. Bei einem Teilnehmerfeld, das sich so derart in die Länge zieht, kann nicht überall medizinische Hilfe präsent sein.

An den entlegenen Checkpoints haben wir Leute mit "Wilderness First Aid". Ansonsten versuchen wir natürlich auch immer dort zu sein, wo wir ein Problem erwarten oder schon wissen, dass es jemanden gibt, der beispielsweise eine medizinische Einschätzung braucht. Außerdem gilt, dass es immer auch zwischen Checkpoints zu Notfällen kommen kann. Da es Minuten, Stunden oder Tage (beispielsweise bei Schneesturm oder Tiefsttemperaturen) dauern kann, bis wir vor Ort sind, muss ein Teilnehmer immer wissen, was er tun kann, um sich oder anderen zunächst selbst helfen zu können.

YAU 2011 Filmprojekt

Wie schon in den News vom 31.11.2009 angekündigt, soll der YAU 2011 wieder einmal gefilmt werden. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Größte Herausforderung ist dabei natürlich die Finanzierung. Doch ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingen wird. Wichtig wird dabei nicht zuletzt, dass wir interessante Geschichten erzählen können. Wenn Ihr also der Meinung seid, dass Eure Geschichte besonders spannend ist, meldet Euch bitte bei mir.

Interessant ist das Projekt auch dann, wenn Ihr einen Fernsehsender habt, der über Euer Abenteuer berichten möchte. Der Sender muss dann nicht für viel Geld eigens ein Team in den Yukon schicken. Wir können das erforderliche Material liefern.

SPOT

Es ist noch nicht geklärt, ob/wie sich SPOT in 2011 wieder als Sponsor engagiert. Die Gespräche dazu laufen. Mehr hoffentlich im kommenden News Update.

Teilnahmegebühren

Wichtig für alle, die definitive dabei sein wollen, aber noch nicht angemeldet sind. Ab 1. September werden die Teilnahmegebühren teurer. Wer sich also noch vorher anmeldet kann Geld sparen.

08.02.2010

Scroggie Creek bekommt eine neue Checkpoint-Hütte

Dank des Einsatzes von William Kleedehn und seinem Helferteam gibt es jetzt eine nagelneue Checkpoint-Hütte am Scroggie Creek. Mitten im Winter sind sie raus in die Wildnis und haben das Gebäude innerhalb einer Woche errichtet.

So wie es aussieht, ist William nicht nur ein hervorragender Musher und Handwerker. Er ist zudem noch ein sehr guter Fotograf. Jessica Simon hat mir Fotos der Arbeiten am Scroggie Creek und des fertigen Gebäudes geschickt – alle aufgenommen von William. Ich habe die Bilder in unsere Galerie integriert und mit "William Kleedehn" benannt. Das solltet Ihr Euch unbedingt anschauen. Man bekommt ganz nebenbei einen Eindruck, wie es in der Gegend aussieht.


Die neue Hütte am Checkpoint Scroggie Creek - Fotografie: William Kleedehn

Im Namen des YAU, aller zukünftigen 430 Meilen Teilnehmer und Checkpoint Helfer möchte ich mich bei William und seinem Team bedanken!!!

Neuigkeiten vom Yukon Quest und Jessica und Mike Simon

Die YAU Veteranen und Fans kennen Jessica und Mike aufgrund Ihres Engagements bei der Orga des Rennens und den Checkpoints, die die beiden jedes Mal betreuen. Da es dieses Jahr keinen YAU gibt, helfen sie dem Quest als "Gastgeber" am Scroggie Creek. "Der Quest hat uns gefragt, was eine echte Ehre für uns ist", erklärt Jessica.

Dieses Jahr sind die Schlittenhundeteams in Fairbanks gestartet. Und zwar letzten Samstag heute um 11:00 Uhr Ortszeit. Das Teilnehmerfeld ist gespickt mit den besten "Mushern" der Welt. Der Gewinner des ersten Quest, Sonny Lindner, ist genauso am Start wie Mehrfachsieger Hans Gatt, Lance Mackey und der Zweitplatzierte des Vorjahres (nur um Sekunden geschlagen) Hugh Neff.

"Näher kann man den Teams auf dem Trail nicht sein", freut sich Jessica schon jetzt. Mike kennt sich am Scroggie Creek schon bestens aus. Er hat dort letztes Jahr für die 430-Meilen Starter den Checkpoint betreut. "Beim Ultra sind die Teilnehmer bisweilen weit voneinander entfernt. Beim Quest wird das anders sein. Wir erwarten mehr Teilnehmer zur gleichen Zeit. Und die Teams werden länger bleiben", sagt Mike. Die Hauptaufgabe wird es sein, die Wasserversorgung aufrecht zu erhalten. Was jetzt mit der neuen Hütte deutlich angenehmer und leichter wird. Auf den Trail muss Mike nicht, um nach dem Rechten zu sehen. "Im Gegenteil, wir halten uns von der Strecke möglichst fern und haben alles bereit für den ersten Musher. Ich möchte nicht, dass einer von den Schlittenhundeführern mit Pflichtausrüstung nach mir wirft, wie zum Beispiel einer Axt, nur weil ich den Trail ruiniert habe", scherzt Mike.

Einige der Musher werden ein SPOT dabei haben. Es wird also möglich sein, den Fortschritt der Teams fast live zu verfolgen. Alle News und Links gibt es auf www.yukonquest.com.

Joachim (Fisse) Rintsch geht die 1.000 Meilen

Joachim Rintsch (Spitzname Fisse) ist DER erfahrenste YAU Teilnehmer. Niemand hat öfter als er die Ziellinie überquert. Sein Markenzeichen: immer gute Laune, im Reeelaxed. Da hat es mich nicht gewundert, zu erfahren, dass er gerade im Yukon ist, um etwas zu tun, was bisher nur wenige (vielleicht sogar noch niemand?) gemacht haben. Er ist in Fairbanks aufgebrochen, um auf dem Yukon Quest Trail die 1.000 Meilen bis nach Whitehorse zu laufen. Fisse rechnet mit einem Zeitaufwand von ca. 5 Wochen.

Auf seiner Homepage gibt es einen Link zu seiner SPOT-Seite. Mit einem Klick könnt Ihr perfekt verfolgen, wo er sich gerade befindet. Ganz nebenbei sammelt er dabei noch Geld für einen guten Zweck. Also, Daumen drücken!

News zu Jessica Simons Buch "From Ice to Ashes"

Das Buch kommt bei den Lesern sehr gut an! Poe's Deadly Daughters hat tolles Interview mit Jessica gemacht. Fotos vom YAU sind ebenfalls zu sehen. Wenn Ihr es lessen wollt (ist in Englisch), klickt einfach auf diesen Link.

Auch ein neues Radio Interview zum Thema gibt es online. Der Link ist hier.   

31.11.2009

Hallo liebe YAU-Freunde,

es wird Zeit für ein Update. Ich hoffe, Ihr hattet alle eine großartigen Sommer! Und für alle YAU-Fans ist ja auch der Winter eine Jahreszeit auf die man sich freut. Training in der Kälte und auf Schnee.  

Ich war in den Monaten seit der letzten Meldung sehr mit Racelite.de beschäftigt. Unser Online-Shop für leichte, funktionelle und innovative Ausrüstung entwickelt sich sehr gut. Die ständig steigende Nachfrage sorgt für reichlich Arbeit. So bin ich immer auf der Suche nach neuen Produkten und verbringe immer mehr Zeit mit der Kundenberatung. Zeitmangel war dann auch der Grund, warum ich das Ultraprojekt Skandinavien für den kommenden Winter nicht umsetzen konnte. Aber ich werde diesen Winter nutzen, um die Trails vor Ort anzuschauen und hoffentlich die Unterstützung gewinnen, die ein solches Unternehmen braucht. Ich halte Euch auf dem Laufenden.    

"From Ice to Ashes" von Jessica Simon

Jessica hat es geschafft. "From Ice to Ashes" ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. Dazu möchte ich Jessica von ganzem Herzen gratulieren!!!   


Wenn Ihr schon beim YAU dabei wart, kennt Ihr Jessica. Sie ist jedes Jahr Dreh- und Angelpunkt an unserem Checkpoint am Dog Grave Lake. Und danach hat sie schon mehrfach die Koordination in unserem Race Headquarter übernommen. Sie kennt den YAU also perfekt. Gleichzeitig ist sie Schriftstellerin. Das Resultat war die Idee zu einem ungewöhnlichen Roman. Ich glaube nicht, dass es das schon gegeben hat. Ein Abenteuerlauf bildet den Hintergrund für einen Krimi. Dabei geht es darum, dass ein Terrorist den YAU nutzt, um die Grenze zu den USA zu überschreiten, wo er einen Anschlag verüben will. Zwar hat Jessica die Strecke des Yukon Arctic Ultra etwas verlegt, aber man bekommt natürlich trotzdem einen interessanten Blick "hinter die Kulissen". Wer sich also schon einmal auf den YAU einstimmen möchte und natürlich alle YAU Veteranen, sollten sich gleich das Buch auf Amazon bestellen. Es hat 232 Seiten, kostet EUR 19,99 und ist nur in englischer Sprache erhältlich.

Danke für die Spenden für die Kruse Familie   

Ich möchte mich noch einmal für die Spenden für die Kruse Familie von McCabe Creek bedanken. CAD 1.067,50 sind zusammen gekommen und wurden den Kruses schon überwiesen. Für alle, die es nicht mitbekommen haben, Kathy und Jerry Kruse sind Gastgeber eines unserer Checkpoints. Der Generator des Checkpoints hatte einen Brand verursacht, bei dem keine Personen zu Schaden gekommen sind. Der Sachschaden war jedoch enorm. Das Geld hilft beim Wiederaufbau.      

Die ersten Athleten haben sich für den YAU 2011 angemeldet

Wir haben ja noch eine Weile hin. Aber einige Athleten haben sich schon angemeldet. Besonders auffallend ist der Ansturm aus Spanien. Mir scheint, als gäbe es nun ein Wettrennen, welcher spanische Athlet als erstes die 300 Meilen packt. Bisher sind alle Versuche gescheitert.   Ian Archer aus England versucht es noch einmal über die 100 Meilen. Paul Boyle und Robert Murray, beide Schottland, sind zum ersten Mal am Start. Die beiden ersten deutschen Teilnehmer sind Mario Oehme und Gregor Guggemos. Die beiden sind Laufkumpels von mir und als ich ihnen erzählt habe, dass ich den YAU organisiere, hatte ich schon kurze Zeit später die Anmeldungen in Händen.  

Matthew Welbourn hat den Anfang über die 430 Meilen gemacht. Ich bin gespannt, wer noch folgt.  

Viel Spaß bei den Vorbereitungen!    

Filmprojekt YAU 2011 

Es gab in der Vergangenheit schon Ausgaben des YAU bei denen gefilmt wurde und sich die Teilnehmer am Ende über eine DVD freuen konnten. Das geht nicht immer, da der finanzielle Aufwand für Dreharbeiten in so extremen Bedingungen groß ist. In 2011 möchte ich es wieder einmal in Angriff nehmen. Das bietet Athleten auch die Möglichkeit TV-Sender mit Bildmaterial zu versorgen. Wenn Ihr hier etwas in der Pipeline habt, lasst es mich bitte rechtzeitig wissen.    

Yukon geht es gut  

Wer unser letztes Rennen verfolgt hat, hat auch mitbekommen, wie ein Hund für jede Menge Aufregung gesorgt hat. Einige Athleten dachten ihr letztes Stündlein hätte geschlagen. Doch der vermeintliche Wolf war nur "Yukon", ein streunender Hund, der es sichtlich genossen hatte, unsere Teilnehmer auf dem Trail zu begleiten. Wir haben Yukon (so hatten wir ihn getauft) dann nach Whitehorse gebracht, in der Hoffnung, er wäre ausgebüchst und Herrchen oder Frauchen würden sich über ein Wiedersehen freuen. Leider meldete sich aber niemand und es drohte wegen Platzmangels im Tierheim die Einschläferung.


Also haben wir fieberhaft nach einer neuen Bleibe für unseren Yukon gesucht. Die war schneller gefunden als gedacht. 430 Meilen-Finisher Bruce Thompson aus den USA adoptierte seinen neuen vierbeinigen Freund. Yukon hat mächtig Spaß in seinem neuen Zuhause und überrascht Bruce und seine Familie täglich aufs Neue. Ende gut. 

11.04.2009

Der nächste YAU findet in 2011 statt

Mit anderen Worten, in 2010 wird es keinen YAU geben. Der Hauptgrund dafür sind die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver. Dieser Umstand würde es Athleten stark erschweren, sich spät anzumelden. Denn die Termine (und wir sind da an den Yukon Quest gebunden) würden sich überschneiden.

Es gibt auch noch weitere Gründe. Über die Jahre hat sich klar gezeigt, dass wir mehr Teilnhemer haben, wenn wir vom selben Ende starten wie der Quest. Verständlich, so kann man in diesen Jahren zuschauen, wenn am Vortag des YAU die Hundeschlittenteams ihr Abenteuer beginnen. Zusätzlich ist der Trail dann meist in besserem Zustand und die Qualität der Markierungen ist ebenfalls besser.

"Last but not least" möchte ich gerne ein ähnliches Rennen in Skandinavien durchführen. Die Premiere gelingt vielleicht schon in 2010. Falls nicht, habe ich dann in dem Winter noch mehr Zeit für die Vorbereitungen.

Ob wir nach 2011 den YAU grundsätzlich alle zwei Jahre durchführen, ist noch nicht entschieden.

YAU 2011 Teilnehmerbegrenzung

Für 2011 werden wir die Zahl der Startplätze für die 100, 300 und 430 Meilen auf 60 limitieren. Es empfiehlt sich daher eine möglichst frühzeitig Anmeldung (demnächst möglich). 

Skandinavien 2010

Ich habe mich schon mit diversen Stellen in Verbindung gesetzt. Es gibt verschiedene Optionen und jede einzelne davon ist spannend. 

Dieses Rennen wird in jedem Fall anders als der YAU. Einerseits wird es einfacher, z.B. was die Extremtemperaturen anbelangt. Andere Aspekte werden eher schwieriger. So ist Neuschnee in Skandinavien wahrscheinlicher. Damit wird der Trail eine größere Herausforderung. Schneeschuhe werden sicher ein Muss. Ob Mountainbikes starten können, muss ich noch klären. Skilangläufer könnten ihren Spaß haben. Ich erwarte deutlich weniger kleine Hügel als im Yukon ...

Wenn das Rennen schon in 2010 stattfindet, wird es voraussichtlich der Monat März. Markiert Euch den Termin schon einmal rot im Kalender. Ich werde wieder informieren, sobald es Neuigkeiten gibt.

Adventure Trophy Germany 2009

In der Zwischenzeit veranstalten wir auch dieses Jahr wieder ein Adventure Race in Garmisch-Partenkirchen. Die Adventure Trophy Garmisch-Partenkirchen findet vom 19. bis 21. Juni statt. Also Disziplinen für die 2er Teams stehen Mountainbiken, Trail Running, Flossbau, Hochseilgarten und diverse Überraschungen auf dem Programm. Zwei Streckenlängen stehen zur Auswahl: 50 km und 1.000 Höhenmeter, sowie 100 km und bis zu 4.000 Höhenmeter.

Mehr Infos findet Ihr auf www.adventure-trophy.com.

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